ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Nerianpay Ltd
PANAGI TSALDARI 25
46100, IGOUMENITSA
info@nerianpay.com
1. Allgemeines und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Nerianpay Ltd (im Folgenden „Dienstleister” oder „Nerianpay”) und deren Kunden bzw. Auftraggebern. Der Dienstleister erbringt Leistungen im Bereich der Kundenvermittlung sowie Servicedienstleistungen für Direktvertriebe und Call Center aus verschiedensten Branchen und Bereichen.
Zudem gehören die folgenden Produkte und Dienstleistungen zur Nerianpay Ltd:
- GLS Grand Luck Service
- FairPlay Club
- EuroDream Service
Der Dienstleister hat das Recht, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern, insbesondere dann, wenn eine Änderung aufgrund gesetzlicher Vorschriften geboten ist. Änderungen werden gegenüber dem Kunden durch schriftliche Bekanntgabe wirksam, sofern nicht innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Änderung unter Angabe von Name und Adresse gegenüber dem Dienstleister Widerspruch erhoben wird. Der Dienstleister verpflichtet sich, den Kunden bei Beginn auf die Bedeutung seines Schweigens besonders hinzuweisen.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss und Teilnahmevoraussetzungen
Der Kunde hat sich entsprechend des festgelegten Verfahrens unter Angabe der für den Vertragsabschluss erforderlichen Daten im telefonischen, elektronischen oder schriftlichen Meldeverfahren registrieren zu lassen. Der Kunde hat die Daten vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.
Der Kunde ist verpflichtet, seine mitgeteilten Angaben selbstständig auf deren Richtigkeit zu überprüfen und dem Dienstleister Datenänderungen unverzüglich anzuzeigen. Zwischen dem Kunden und dem Dienstleister kommt mit der Übersendung der schriftlichen, elektronischen oder textlichen Registrierungsbestätigung ein Dienstleistungsvertrag bzw. Geschäftsbesorgungsvertrag zustande.
Der Dienstleister behält sich das Recht vor, aus wichtigen Gründen eine Registrierung zu verweigern. Der Dienstleister beginnt mit der Leistungserbringung jeweils zu dem in der Anmeldung bezeichneten Datum. Der Dienstleister behält sich insoweit vor, mit der Leistungserbringung erst nach Ablauf der einmonatigen Widerrufsfrist zu beginnen.
Personen, die im Zeitpunkt der Anmeldung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von einer Inanspruchnahme der Dienstleistungen des Dienstleisters ausgeschlossen. Bei juristischen Personen ist der vertretungsberechtigte Geschäftsführer bzw. bevollmächtigte Vertreter anzugeben.
3. Leistungsumfang und Vertragsgegenstand
3.1 Kundenvermittlung
Der Dienstleister vermittelt Kunden (Endkunden, Interessenten, Leads) an Auftraggeber aus verschiedenen Branchen und Bereichen, insbesondere für Direktvertriebe, Telemarketing, E-Commerce und andere Vertriebskanäle. Die Vermittlung erfolgt auf Basis der individuell mit dem Auftraggeber vereinbarten Parameter, wie z.B. Zielgruppe, geografische Region, Produktkategorie oder spezifische Qualifikationsmerkmale.
Der Dienstleister übernimmt die Qualifizierung und Vorauswahl der zu vermittelnden Kunden nach den vereinbarten Kriterien. Ein Anspruch auf Vermittlung einer bestimmten Anzahl von Kunden oder auf Vermittlung mit bestimmten spezifischen Eigenschaften besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
Der Dienstleister stellt sicher, dass alle vermittelten Kontakte und Kundendaten unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), generiert und weitergegeben werden.
3.2 Servicedienstleistungen für Call Center und Direktvertriebe
Der Dienstleister erbringt umfassende Servicedienstleistungen für Call Center und Direktvertriebe, insbesondere:
- Inbound- und Outbound-Telefonie (Kundenservice, Telefonakquise, Terminvereinbarung)
- Lead-Generierung und Lead-Qualifizierung
- Kundenbetreuung und Customer Relationship Management
- Vertriebsunterstützung und Verkaufsabschlüsse
- Marktforschung und Umfragen
- Beschwerdemanagement und After-Sales-Service
- Schulung und Training von Vertriebsmitarbeitern
- Bereitstellung technischer Infrastruktur und Software-Lösungen
- Datenerfassung, -pflege und -management
Der konkrete Leistungsumfang wird in einer separaten Leistungsbeschreibung oder Auftragsbestätigung definiert. Der Dienstleister behält sich vor, unentgeltliche Zusatzleistungen zu erbringen, die in Zusammenarbeit mit weiteren Dienstleistern oder Partnerunternehmen erbracht werden können.
3.3 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die aus unzureichenden oder verspäteten Informationen des Kunden resultieren, gehen nicht zu Lasten des Dienstleisters.
4. Vollmacht, Vertragslaufzeit und Kündigung
4.1 Vollmacht
Der Kunde bevollmächtigt den Dienstleister, im Namen des Kunden die zur Leistungserbringung notwendigen Verträge, Vereinbarungen und Willenserklärungen gegenüber Dritten abzugeben, soweit dies zur Erfüllung des Vertragszwecks erforderlich ist. Der Dienstleister wird von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
4.2 Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit beträgt drei Monate, sofern nicht ausdrücklich eine andere Laufzeit vereinbart wurde. Das Vertragsverhältnis verlängert sich jeweils stillschweigend um einen weiteren Monat, wenn der Kunde nicht mit einer Frist von zwei Wochen vor Ablauf der zunächst vereinbarten oder stillschweigend verlängerten Vertragslaufzeit kündigt.
4.3 Kündigung
Eine ordentliche Kündigung des Vertrages ist zum Ende der Vertragslaufzeit mit einer Frist von zwei Wochen möglich. Die Kündigung hat schriftlich oder in Textform (z.B. per E-Mail) zu erfolgen.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Zahlungsverzug von mehr als zwei Monaten
- Verletzung wesentlicher Vertragspflichten
- Insolvenz oder drohender Insolvenz einer Vertragspartei
- Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen
- Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen oder vertraulichen Informationen
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Vergütung
Die Vergütung des Dienstleisters richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste oder der individuell getroffenen Vereinbarung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Abrechnung:
- Bei Kundenvermittlung: pro vermitteltem qualifiziertem Lead oder Kunden (Success-Fee-Modell)
- Bei Servicedienstleistungen: nach Aufwand (Zeit- und Materialvergütung) oder Pauschalvergütung
- Nach vertraglich vereinbarten Meilensteinen oder monatlichen Raten
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Bruttopreise ausgewiesen.
5.2 Zahlungsbedingungen
Das Entgelt ist, sofern nicht anders vereinbart, monatlich im Voraus zu entrichten und erstmals sofort nach Zugang der Registrierungs- bzw. Auftragsbestätigung fällig. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Der Kunde hat seiner Zahlungspflicht durch Überweisung, SEPA-Lastschrift oder andere vereinbarte Zahlungsmethoden nachzukommen. Bei Erteilung einer Einzugsermächtigung teilt der Kunde dem Dienstleister die hierfür erforderlichen korrekten Namens-, Adress- und Bankverbindungsdaten mit. Der Kunde ist verpflichtet, den Dienstleister über die Änderung seiner Kontodaten rechtzeitig zu informieren.
Der Einzug der Lastschrift wird im Auftrag des Kunden vom Dienstleister oder einem externen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Der Kunde stimmt zu, dass seine Adress- und Bankverbindungsdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, Kontonummer, BLZ, IBAN, BIC) zum Zwecke der Transaktionsabwicklung und Forderungsrealisierung an beauftragte Drittunternehmen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung weitergegeben werden, soweit dies zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs notwendig ist.
5.3 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Dienstleister berechtigt, die geschuldete Leistung zu verweigern, bis der Kunde die vertraglich geschuldeten Entgelte zahlt. Das Recht des Dienstleisters zur Geltendmachung von Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (bei Unternehmern) bzw. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (bei Verbrauchern), Schadensersatz und Rücktritt vom Vertrag bei Zahlungsverzug bleibt unberührt.
Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Gesamtbetrag für die Restlaufzeit des Vertrages in voller Höhe fällig. Der Dienstleister ist ferner berechtigt, eine Mahnpauschale in Höhe von 40 EUR zu erheben, sofern keine höheren tatsächlichen Kosten nachgewiesen werden.
6. Leistungsabrechnung und Reporting
Der Dienstleister erstellt regelmäßig, mindestens jedoch alle drei Monate, eine detaillierte Leistungsabrechnung für den Kunden. Die Abrechnung enthält eine Übersicht über die erbrachten Leistungen, vermittelte Kunden bzw. Leads, Anzahl der durchgeführten Anrufe, Gesprächszeiten und sonstige relevante Key Performance Indicators (KPIs).
Der Kunde erhält auf Wunsch zusätzlich monatliche Reports über den Status der laufenden Kampagnen, Vermittlungsquoten und Qualitätskennzahlen. Die Form und Detailtiefe des Reportings kann individuell vereinbart werden.
7. Datenschutz und Vertraulichkeit
7.1 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich nach den Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des zyprischen Datenschutzrechts sowie aller weiteren anwendbaren Datenschutzvorschriften. Der Dienstleister ist insbesondere berechtigt, personenbezogene Daten zu verarbeiten, soweit dies zur Vertragsabwicklung, zur Leistungserbringung, zur Abrechnung oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.
Soweit der Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Der Dienstleister verpflichtet sich, angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten zu treffen.
Der Kunde wird über Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung in einer separaten Datenschutzerklärung informiert. Betroffenenrechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch, Datenübertragbarkeit) können jederzeit geltend gemacht werden.
7.2 Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, vertraulichen Informationen, Daten und Unterlagen streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Ausgenommen von der Vertraulichkeitsverpflichtung sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder die aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.
8. Haftung und Gewährleistung
8.1 Haftung
Der Dienstleister haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit des Dienstleisters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen sowie bei einer leicht fahrlässig verursachten Verletzung des Körpers, des Lebens oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen unbeschränkt.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Dienstleisters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Dienstleisters ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
8.2 Gewährleistung
Der Dienstleister erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den anerkannten Regeln der Branche. Eine Gewährleistung für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z.B. Abschlussquoten, Conversion-Rates, Umsatzsteigerungen) wird nicht übernommen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
Der Dienstleister übernimmt keine Garantie für die Qualität der vermittelten Endkunden oder für deren Kaufabschlüsse beim Auftraggeber. Die endgültige Qualifikation und Kaufentscheidung liegt ausschließlich beim Endkunden bzw. beim Auftraggeber des Kunden.
Mängelansprüche des Kunden setzen voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß nachgekommen ist. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Leistungserbringung, schriftlich zu rügen.
9. Geheimhaltung und Wettbewerbsverbot
Der Kunde verpflichtet sich, während der Vertragslaufzeit und für einen Zeitraum von 12 Monaten nach Vertragsende keine Geschäftsbeziehungen direkt mit vom Dienstleister vermittelten oder bearbeiteten Endkunden aufzunehmen, die das vereinbarte Provisionsmodell umgehen würden, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.
Der Kunde darf die vom Dienstleister zur Verfügung gestellten Kundendaten, Listen und Informationen ausschließlich für den vereinbarten Vertragszweck verwenden und nicht an Dritte weitergeben oder für eigene konkurrierende Zwecke nutzen.
10. Höhere Gewalt
Beide Vertragsparteien sind von der Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten befreit, soweit und solange sie durch höhere Gewalt daran gehindert werden. Als höhere Gewalt gelten insbesondere: Naturkatastrophen, Krieg, Aufruhr, Terroranschläge, Streiks, Aussperrungen, behördliche Anordnungen, Epidemien, Pandemien, Energieversorgungsausfälle, erhebliche Betriebsstörungen, Systemausfälle und ähnliche unvorhersehbare Ereignisse, die außerhalb der Kontrolle der Parteien liegen.
Die betroffene Partei ist verpflichtet, die andere Partei unverzüglich über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer der höheren Gewalt zu informieren.
11. Abtretung und Übertragung
Der Kunde ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Dienstleisters auf Dritte zu übertragen oder abzutreten.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien gilt das Recht der Republik Zypern unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Soweit der Kunde Verbraucher im Sinne des Verbraucherrechts ist, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften seines Wohnsitzlandes unberührt.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Paphos, Zypern, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Der Dienstleister ist jedoch auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
13. Schlussbestimmungen
13.1 Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages sowie dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel. Die Schriftform kann durch die Textform (z.B. E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur) ersetzt werden, sofern beide Parteien zustimmen.
13.2 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuell bestehende Vertragslücken.
13.3 Vertragssprache
Die Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dieser AGB in andere Sprachen dienen lediglich der Information. Im Zweifel ist die deutsche Fassung maßgeblich.
14. Widerrufsbelehrung für Verbraucher bei Fernabsatzverträgen
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:
Nerianpay Ltd
PANAGI TSALDARI 25
46100, IGOUMENITSA
E-Mail: info@nerianpay.com
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Besonderer Hinweis zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Dienstleister mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat.
Ende der Widerrufsbelehrung
Kontaktdaten für Kundenservice:
Nerianpay Ltd
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E-Mail: info@nerianpay.com
